PFS Post-Finasterid-Syndrom

Als im Januar 2014 die Probleme mit der Vergrösserung meiner Prostata zunahmen und vom Urologen eine Prostatitis (Entzündung) diagnostiziert wurde, nahm ich während 5 Monaten Dutasterid. Das besserte zwar die Symptome und verkleinerte die Prostata, hatte aber massive Nebenwirkungen. Ich wechselte dann auf pflanzliche Mittel (Prostate EzeMax und Prostagutt F), welche zwar etwas lindernd wirkten, das neuerliche Wachstum der Prostata aber nicht verhindern konnten.

2017 nahm ich dann nochmal für 3 Monate Finasterid. Bereits nach einem Monat begannen die Nebenwirkungen meine Lebensqualität wieder zu beinträchtigen. Nebst den schon in den Beipackzetteln erwähnten Nebenwirkungen der 5a-Reduktase-Hemmer Dutasterid und Finasterid stellte sich bei mir eine starke Depressionen bis hin zu Selbstmordgedanken ein (nach 5 Monaten Dutasterid). Meine Gattin bezeichnete meinen Zustand wohl sehr treffend als „aggressive Depression und depressive Aggression“.

Im November 2017 setzte ich Finasterid definitiv und endgültig ab, nachdem ich die neuesten Studien zu PFS gelesen hatte. Im Januar 2018 entschied ich mich für eine PAE (Prostata-Arterien-Embolisation) – nicht nur als Alternative zur traditionellen Operation der Prostata (TURP), sondern auch als Ausweg aus den unerträglichen Nebenwirkungen der medikamentösen Behandlung.